Steht's in den Sternen?






Wann sind Sie geboren? Diese Frage bekommt man sehr oft im Leben gestellt. Häufig erhält man nach der Beantwortung dieser Frage eine Information: „Sie als Fische-Mann ...!“



Die Belehrungen umfassen so ziemlich alle Bereiche des Lebens:

> Sie haben diese Woche Glück/Pech in der Liebe!

> Gehen Sie Ihrem Chef Montag aus dem Weg, sonst erhalten Sie berufliche Schwierigkeiten!

> Finanziell ist der Mittwoch für Sie ein Glückstag! Sie erhalten viel Geld!



Auch über langfristige Entscheidungen erhält man Auskunft, welches Sternzeichen die Frau haben sollte, damit man mit ihr ein ganzes Leben lang glücklich verheiratet sein kann.

Charakter und Neigungen des Menschen sind abhängig von der Konstellation der Sterne zur Zeit der Geburt, lehren die „Sterndeuter“!



Ohne Zweifel hat es seinen Reiz, wenn man alles vorherbestimmen kann; allein mir fehlt der Glaube, daß man das alles aus den Sternen ersehen kann. Ungeprüft möchte ich diese Aussagen zu Sternbildern nicht übernehmen.



Wissenschaftler nennen zwei ernstzunehmende Lehren über die Entstehung des Universums: Evolution und Schöpfung.



Nach der Evolutionstheorie bestand eine Urmasse, in der alle existierende Materie und Geninformationen enthalten waren. Durch Zufall explodierte diese Urmasse. Zufälliges Zusammentreffen der Geninformationen brachte Leben in primitivster Form hervor. Durch immer wieder auftretende Zufälligkeiten entwickelte sich das Leben zu dem Stand, wonach zur Zeit der Mensch als höchste, aber nicht endgültige Lebensform angesehen wird. Durch den „Urknall“ erhielten auch die Himmelskörper zufällig ihre Umlaufbahn. In der Evolutionstheorie basiert alles auf Zufall. Sollte das Universum so entstanden sein, zufällig, dann ist es unmöglich, daß die Sternzeichen vom Zufallsprinzip abweichen und wahre, gültige Aussagen über die Zukunft eines Menschen aussagen.



Nach der Schöpfungslehre gibt es einen Schöpfer, Gott. Die Basis ist hier nicht Zufall, sondern Plan. Gottes Wille! Gott sprach, und es geschah! Alles wurde in endgültiger Form geschaffen: Licht, das von der Finsternis getrennt wurde, am ersten Tag. Himmel am zweiten Tag. Erde, Meer und Pflanzen am dritten Tag. Sonne, Mond und Sterne am vierten Tag. Wassertiere und Vögel am fünften Tag. Landtiere und abschließend den Menschen als Herrscher über alle Pflanzen und Tiere am sechsten Tag. (1. Mose 1,3-31) „So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer“. (1. Mose 2,1)



Sollte der Schöpfungsbericht wahr sein, ist es unumgänglich, den Schöpfer zu fragen, welche Bedeutung die Sternbilder für die Zukunftserkennung und den Charakter des Menschen haben, wie er zu den „Sterndeutern“ steht. Die Antwort ist unmißverständlich: „Du hast dich müde gemacht mit der Menge deiner Pläne. Es sollen hertreten und dir helfen die Meister des Himmelslaufs und die Sterngucker, die kundtun, was über dich kommen werde! Siehe, sie sind wie Stoppeln, die das Feuer verbrennt, ein jeder wird hierhin und dorthin wanken, niemand hilft dir.“ (Jesaja 47,13-15)



© und Autor: Ulrich Kahl, Juli 1990




 Dieses ist eine Seite aus www.mannabrot.de