Wer nicht an Gott glaubt, glaubt alles!



Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt.

(Johannes 14,27)



Bei einem Spaziergang sagte mein Begleiter: „Wer nicht an Gott glaubt, glaubt alles!“ Ich habe einige Zeit über diese Aussage nachgedacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass sie stimmt.



Es ist erstaunlich, an was die Menschen alles so glauben. Relativ weit verbreitet ist der Glaube an das Horoskop. Ich kenne zwar keinen, der zugibt, dass er an sein Horoskop glaubt, aber viele, die, wenn sie eine Zeitung oder eine Zeitschrift aufschlagen, sich zuerst ihr Horoskop durchlesen. Wenn man nicht daran glaubt, braucht man es auch nicht zu lesen! Persönlich habe ich erlebt, dass ein Geschäftsmann seine wichtigsten Termine nach seinem Biorhythmus festlegte. Ganz neu für mich ist, dass es Menschen gibt, die glauben, dass die Quersumme des Geburtsdatums eines Menschen aussagekräftige Hinweise über ihn gibt. Atheisten glauben an die Evolutionstheorie, und meinen, damit Gottes Schöpfungswerk widerlegen zu können. Wer an diese Dinge glaubt, soll seinen Frieden mit seinem Glauben haben, das meint der erste Satzteil: „Den Frieden lasse ich euch,“.



Als Alternative steht der zweite Satzteil: „meinen Frieden gebe ich euch.“ Weil Gott uns Menschen liebt, hat er uns seinen Sohn Jesus Christus geschenkt. Durch ihn empfangen wir alles, wonach sich jedes Menschenherz sehnt. Gott allein kann uns dies alles schenken! Es bleibt nur die Frage, ob wir Jesus Christus die Chance geben. Unzählige haben dieses wunderbare Geschenk empfangen und dankbar angenommen. Sie sind zu überglücklichen Menschen geworden; denn sie haben in ihrem Leben Frieden mit Gott bekommen. Doch die meisten Menschen wissen leider nicht, was sie mit diesem Jesus in der Krippe zu Bethlehem anfangen sollen.



Der zweite Satz „Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt.“ bewertet den Frieden Gottes als Gegensatz zum menschlichen Frieden. Was Menschen anderen Menschen zum Glauben anbieten, bringt keinen echten Frieden. Früher oder später kommt es zu Enttäuschungen und bösen Überraschungen; denn diese Menschenwerke haben keine wahren Grundlagen. Gottes Frieden hat eine wahre Basis und ewig Bestand. Gott hat sich in seinem Sohn Jesus Christus geoffenbart. Gott wird immer sein, der er immer war. Und wie er war, ist und sein wird, zeigt er durch Jesus Christus. „Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!“ (Matthäus 28,20)



© und Autor: Ulrich Kahl, Dezember 2000


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