Augen auf beim Spielzeugkauf!



Es ist erschütternd, wie wenig gerade auch christliche Familien informiert sind über den Hintergrund neuer Spielsachen. Da gibt es heute die gräßlichsten Figuren vom Teufel, von Dämonen und Geistern. Zudem sind sie noch lustig aufgemacht. Gar schnell identifiziert sich ein Kind mit solchen Dingen. Aber wer merkt schon, daß dies ein Spiel mit dem Feuer ist? Es geht um Spiele und Figuren, die einen okkulten Hintergrund haben. Ich denke an die Fantasy-Rollenspiele, an einige Computerspiele, die ganz klar und gezielt finsteres Gedankengut in die Herzen der Kinder spritzen. Nun mag jemand der Eltern und Großeltern sagen: „Nein, nein, das haben wir nicht in unserem Haus!“ - Aber einen Moment mal: Weißt Du denn, was Dein Kind beim Nachbarn spielt und was es sich anschaut? Wir können unsere Kinder nicht im Getto halten. Wir können sie aber bewahren, indem wir sie informieren. Und dazu ist es notwendig, daß die Christen aufwachen und nicht aus Bequemlichkeit heraus eine „Geht-mich-nichts-an-Haltung“ an den Tag legen. Wir sind alle gefordert! Der ist kein guter Hirte der Familie, der seine Lieben auf die Weide schickt und ihnen, wenn sie mit verdorbenem Magen zurückkommen, Vorwürfe macht, den Kopf schüttelt und sagt: „Wie konntet ihr auch nur dieses Giftkraut essen?“ Die Bibel kennt den guten Hirten, der eine Vorseelsorge betreibt, also   v o r   dem Übel bewahrt. Der Herr Jesus sagte Seinen Jüngern manches, damit sie sich, wenn sie in Gefahr kämen, an die guten Worte ihres Herrn erinnerten.

Laßt uns einige Beispiele von Okkultismus in Fantasy-Rollenspielen nennen. Da wird ein Kind aufgefordert, Zauberworte nachzusprechen. Vieles, was man hier findet, ist der Zauberei und Hexerei ähnlich. Da sieht man z.B. einen magischen Zirkel und das Zauberdreieck. Wenn man nicht von einem bösen Geist getötet oder entführt werden will, muß man dieses Zauberzeichen benutzen. Wohlgemerkt, das alles im Kinderspiel. Weiter findet man in diesen Spielen die Geisterbeschwörung, den Kontakt mit Toten. Also wird hier zum blanken Spiritismus eingeladen. Da wird einem Kind beigebracht, daß sich ein Mensch angeblich von seinem Körper trennen kann, die Seele also eine sogenannte Exkursion erlebt. In diesen Spielen findet man die Beschwörung und das Anrufen von Dämonen und Teufeln. Viele Kinder schlucken das einfach und werden somit ein Spielball der Finsternis. Die Folgen sind schlimm: Angstzustände, Albträume, manchmal sogar Einlieferung in die Psychiatrie. Auch Presse, Funk, Video und das Fernsehen sind mitschuldig an dieser Misere.

Doch nun zu den Eltern, zu Dir, Mutter, zu Dir, Vater. Weißt Du, wie gern Dein Kind   m i t   D i r   spielen würde? Schade, daß wir diese Chance verpassen! Werden nicht auch im Spiel Verhältnisse zueinander aufgebaut? Schließlich hat man doch miteinander etwas erlebt an Spannung, Freude, vielleicht auch Enttäuschung. Bitte lernt das Spielen mit Euren Kindern wieder ganz neu! Denn wie könnt Ihr sie für den Herrn gewinnen, wenn Ihr das Herz der Kleinen nicht erreicht? Weißt Du auch, daß man am Ablauf des Spieles einen Menschen beurteilen kann? Z.B. beim Fußballspiel: Da ist einer, der eigenwillig ist. Er will selbst das Tor schießen. Ein anderer gibt auf, allzufrüh. Wieder ein anderer foult, weil er die Beherrschung verliert. Nur wenige kämpfen bis zum Ende fair, können verlieren und dem anderen noch zu seinem Sieg gratulieren. Spielt miteinander, und Ihr lernt Euch kennen. Zeigt den Kindern durch Euer Verhalten,   w i e   ein Christ reagieren soll. Ein Kind lernt im Spiel Ausdauer und Mut. Es lernt, mit Enttäuschungen fertig zu werden. Lernt, mit anderen barmherzig zu sein, die schwächer sind.

Der Herr Jesus schenke allen Eltern und Großeltern ein hohes Maß an Weisheit und Einsicht, wenn es um das Spielzeug geht. Kauft nicht alles, was heute gerade Mode ist. Betet um wache Augen. Schützt Eure Kinder vor den üblen Fernsehsendungen. Betet mit ihnen. Zeigt ihnen den Unterschied zwischen Lüge und Wahrheit, Reinheit und Unreinheit. Beeinflußt zuerst die Seelen Eurer Kinder von Gott her, bevor die Welt sich um die Herzen der Kinder bemüht. Schaut Euch die Personen an, die Eure Kinder betreuen,

Kinder sind eine Gabe Gottes. Gott hat sie uns geschenkt. Er hat uns nicht aus der Verantwortung entlassen. Kinder für Jesus Christus, unseren Herrn, zu beeinflussen, sollte unser höchstes Ziel sein. Unsere Kinder für Jesus! Dieses Bekenntnis laßt uns festhalten, und Gott selbst wird mit uns sein. Er sagt in Sprüche 8,17: „Ich liebe, die mich lieben, und die mich früh suchen, werden mich finden!“




Quelle: WINKE 468

Autor: Manfred Paul

© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt




Übersinnliches, Okkultismus,

Aberglaube -

Was steckt dahinter?

von Manfred Paul

Broschüre, 42 Seiten, illustriert. Heller Scheinwerfer in dunkler Zeit. Aufklärend - wachrüttelnd! Der Ruf Jesu, aus der Finsternis ins Licht zu treten. Befreiend - erlösend!
Jeder, der uns schreibt, erhält diese Broschüre völlig kostenlos!

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