Voll cool



Basti war voll cool. Er war einen Kopf größer als ich, sehr stark und riskierte oft eine total dicke Lippe. Er war der große Held in der Schule. Und er machte Dinge, die nicht erlaubt waren: Basti rauchte. Heimlich. Einmal haben wir uns nachmittags getroffen. Er hatte versprochen, mir zu zeigen, wie man das richtig macht. Ich fühlte mich dabei sehr erwachsen und cool. Doch als ich mich dann auf den Heimweg machte, war dieses Gefühl auf einmal weg. Solange ich mit Basti unterwegs war, bildete ich mir ein, dass mir meine Eltern ziemlich egal wären. Jetzt merkte ich, dass das nicht stimmte. Was also tun? Ich beschloss, nichts zu sagen und einfach mal abzuwarten. Es kam, wie es kommen musste. Sie rochen den Tabak zehn Meter gegen den Wind. Und dann? Richtig, eine „Aussprache“. Zuerst habe ich mich gewehrt und alles Mögliche behauptet. Doch dabei wusste ich genau, dass sie Recht hatten. Irgendwann habe ich alles zugegeben. Komisch, danach ging es mir viel besser. Ich wusste: Jetzt musste ich nichts mehr verheimlichen, nicht mehr irgendwelche Lügen erzählen, doofe Rechtfertigungen abspulen und langsam aber sicher das Vertrauen meiner Eltern verlieren. Nachdem alles vorbei war, hatte ich die Gewissheit: Hier bin ich echt zu Hause.



Wenn ich dir von Jesus Christus erzähle, dann deshalb, weil der Sohn Gottes dafür gesorgt hat, dass du bei Gott zu Hause sein kannst. Das ist kein Märchen und keine Behauptung, sondern es stimmt wirklich. Vielleicht fallen dir jetzt Dinge ein, von denen du weißt, dass Gott sie nicht gut findet - und du hast sie trotzdem getan. Doch seither machst du einen großen Bogen um Gott. Du traust dich nicht mehr zu ihm. Und deshalb bist du nicht mehr bei Gott zu Hause. Du betest nicht mehr, liest nicht in der Bibel. Gottesdienst findest du mega-öde. Und wahrscheinlich bist du sogar froh, wenn Leute behaupten, dass es Gott in Wirklichkeit gar nicht gibt. Dann brauchst du nicht andauernd ein schlechtes Gewissen zu haben ... Bringt dich das wirklich weiter? Echte Hilfe ist, wenn du deine Schuld vor Gott bekennst und ihn um Vergebung bittest. Weißt du warum? Merk dir doch diese drei Tipps:



1. Gott will dir vergeben. Er hasst zwar die Sünde, aber er liebt dich!

2. Jesus Christus hat deine Schuld bereits bezahlt, als er am Kreuz für dich gestorben ist. Weil er wieder auferstanden ist, kannst du ihn darum bitten, dass er dir deine Schuld vergibt!

3. Sei bereit, den Willen Gottes in deinem Leben zu tun. Dann wirst du erfülltes Leben haben. Und das ist echt cool!



Die Bibel sagt: „Glücklich sind alle, denen Gott ihre Sünden vergeben und ihre Schuld zugedeckt hat! Glücklich ist der Mensch, dem Gott seine Sünden nicht anrechnet, und der mit Gott kein falsches Spiel treibt!“ (Psalm 32,2)



Ich wünsche dir, dass du Jesus vertraust und entdeckst: Bei Gott bin ich wirklich zu Hause!



Quelle: Sonnenstrahl 634 - [ 05 / 02 ]

Autor: Christoph Fischle

Grafik: Lena Franke

© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt






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