Familie Noah macht nicht mit!




Frank und Jörg warten im Auto auf ihren Vater. Er hatte sie von der Schule abgeholt und mußte anschließend noch etwas erledigen. „Mann, ist das langweilig hierzu warten“, seufzte Frank. „He, sieh mal, Frank. Was hat Vati denn da auf dem Vordersitz liegen?“ fragt Jörg. „Ach, die Zeitung“, sagt Frank immer noch gelangweilt. „Was steht denn Schönes drin?“ fragt er. Aber dann fällt sein Blick auf die Überschrift der Titelseite. „Hör dir das an, Jörg. Da steht »In Deutschland schon alle zweieinhalb Minuten ein Einbruch!« Stell dir das vor. Wir haben jetzt genau vier Minuten hier gewartet. In derselben Zeit wurde bereits in zwei Wohnungen eingebrochen. Unglaublich!“ Jörg nickt verblüfft. „Mensch, Frank, heutzutage ist man ja vor überhaupt nichts mehr sicher. Früher hat es so viele Verbrechen sicher nicht gegeben.“ Frank überlegt einen Augenblick. „Moment mal, Jörg. Ich glaube, die Ausbreitung der Kriminalität ist schon sehr alt. Denk doch nur an die Zeit vor einigen tausend Jahren, als Noah lebte.“ Jörg sieht Frank erstaunt an. Dann stimmt er zu: „Mensch, du hast recht. Die Menschen haben damals getan, was sie wollten. Böse Gedanken wurden zu bösen Taten. Niemand kümmerte sich mehr um Gottes Gebote. Aber inmitten dieser Zeit des Verbrechens, der Gewalt und Gottlosigkeit gab es eine Familie, die treu an Gott festhielt. Noahs Familie machte bei diesem bösen Treiben nicht mit. Sie führte ein tadelloses Leben. Und Gott sah es. Er beschloß, diese Welt wegen ihrer Bosheit zu richten. Aber gleichzeitig entwarf Er einen Rettungsplan, um die treue Familie vor dem Gericht zu bewahren.

Gott befahl diesem Mann Noah, ein großes Schiff, die Arche, zu bauen.“ „Richtig, Jörg“, unterbricht Frank. Dann erzählt Frank weiter: „Und Noah stellte keine Fragen. Er zögerte nicht, den Auftrag Gottes auszuführen. Noah glaubte Gott. Kannst du dir vorstellen, wie die Leute sich über ihn lustig machten? »Noah, du alter Mann, was baust du denn da ein Schiff auf dem trockenen Land? Hast du den Verstand verloren?« werden sie gesagt haben. Und Noah wird den Spöttern ruhig geantwortet haben: »Gott wird bald eine große Flut schicken. Gott wird Gericht halten. Kommt, bevor es zu spät ist.« Als Antwort erntete er nur Kopfschütteln und Gelächter. Eigentlich hätten die Menschen in Scharen kommen müssen. Noch stand die Tür des Rettungsschiffes weit offen. Seltsam, Jörg, daß sich niemand warnen ließ.“ Jörg nickt und antwortet: „Die Herzen der Menschen waren verfinstert und verstockt. Sie waren selbstsicher und überzeugt, ein Gericht könnte sie nicht treffen. Und dann befahl Gott Noah, eine Anzahl Tiere in das Schiff zu holen und auch genügend Nahrungsmittel. Noah tat alles und dann ging er mit seiner Familie in das Schiff. Und Gott selbst machte hinter ihnen die Tür zu.“ Frank fällt Jörg ins Wort: „Bald nachdem die Arche geschlossen war, fielen die ersten Regentropfen. Ich kann mir vorstellen, daß einige zur Arche rannten und an die Tür hämmerten, als der Regen heftiger wurde. Aber es war zu spät.“ Frank seufzt bei dem Gedanken. „Sie waren selbst schuld“, sagt Jörg leise. „Gott hatte ihnen eine Chance zur Umkehr gegeben. Aber die Menschen haben die Möglichkeit nicht genutzt. Und das bringt uns wieder in die Gegenwart, Frank. Nicht wahr, es ist wirklich kein großer Unterschied zwischen den Menschen zu Noahs Zeit und den Menschen von heute. Die Menschheit fordert geradezu ein Gericht Gottes heraus.“ Frank nickt bekümmert. „Aber wo ist dann unsere Arche? Was für eine Rettung bietet Gott uns Menschen in diesem Jahrhundert an?“ fragt Frank. Jörg überlegt einen Augenblick, bevor er antwortet: „Unsere Arche, unsere Rettungsmöglichkeit ist Jesus Christus, der Sohn Gottes. Weißt du noch, vor einigen Tagen haben wir im Neuen Testament den Vers gelesen, in dem Jesus sagt, daß jeder, der an Ihn glaubt, nicht In das Gericht kommt?“ Frank nickt. Dann erklärt er: „Jörg, wir sollten die Botschaft von Jesus viel mehr weitersagen. Auch unsere Freunde und Klassenkameraden leben In der Sünde und wissen es oft gar nicht. Wir müssen ihnen von Jesus Christus, dem Retter, erzählen“. „Ja, Frank, du hast recht. Das wollen wir tun“, stimmt Jörg zu. Als der Vater wenige Minuten später wieder Ins Auto steigt, erzählen Frank und Jörg Ihm von ihrem neuen Vorsatz. Der Vater freut sich sehr darüber.



Wenn Du Jesus Christus noch nicht als Retter in Dein Leben hineingelassen hast, dann tu es heute. Schiebe es nicht vor Dir her. Du darfst den Herrn Jesus einfach im Gebet darum bitten, daß Er Dir Deine Schuld vergibt. Dann bist auch Du für immer und ewig gerettet und ein Kind Gottes.




Quelle: Sonnenstrahl 531

Autorin: Christiane Nelson

© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt





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