Gott kennt auch

deinen Namen!




„0h wie schön! Ihr erwartet ein Baby, habt ihr schon einen Namen für das Kind?“ So werden Eltern oft von Menschen gefragt, die sich mit ihnen auf das kommende Baby freuen.



Einen Namen zu finden ist gar nicht leicht. Da gibt es viel zu überlegen. Man muß bedenken, daß der Vorname gut mit dem Familiennamen zusammenklingt. Er soll dem Kind später selbst gefallen. Es soll kein abgegriffener, kein unmoderner oder Allerweltsname sein. Es darf auch kein Fantasiename sein, der vom eintragenden Standesbeamten nicht anerkannt wird.



Ob es wohl viele Eltern gibt, die wissen, daß jeder Name eine Bedeutung hat und deshalb eigentlich so eine Art Lebensprogramm sein kann? Früher dachten die Erwachsenen daran. Da wurde ein Junge z. B. Gottfried genannt, weil er mit Gott in Frieden leben sollte. Namen mit der Silbe „-el“ erinnerten den Namensträger immer an Gott, hebräisch: El. So heißt z. B. Michael: Wer ist wie Gott? Wer diesen Namen trug, war eigentlich aufgefordert, viel über Gottes unfaßbare Größe und Liebe nachzudenken. Daniel bedeutet: Richter ist Gott. Das heißt doch, daß der Träger dieses Namens darauf verzichten sollte, immer und stets sein eigenes Recht zu suchen oder sich für alles Ungerechte in seinem Leben selbst zu rächen. Er sollte das Gott überlassen.



Eine Elisabeth (das bedeutet: Die Gott verehrt) sollte niemanden mehr lieben und verehren als Gott. Namen mit „Christ-“ am Anfang, auch wenn sie mit „K“ geschrieben wurden, erinnerten an Gottes Sohn, den Herrn Jesus Christus. Ebenso war Dominik eine Erinnerung an den Herrn Jesus, denn dieser Name bedeutet: Dem Herrn gehörend.



Mein Name (Angelika) bedeutet: die Engelgleiche. Du weißt doch, was ein Engel ist? Richtig, ein Diener oder Bote Gottes. Als Diener hat er die Aufgabe, auf Gottes Anweisungen zu hören, Ihm zu gehorchen, das zu tun, was Gott will. Und als Bote soll er etwas von Gott übermitteln. Weil mein Name aussagt, daß ich einem Engel gleiche, ist er ein Lebensprogramm: Ich soll - und ich will - Gott dienen (d. h. Ihm gehorchen und tun, was Er will und Ihm gefällt) und sein Bote sein. Das bedeutet, daß ich die Nachricht von Gottes Liebe an die Menschen weitergebe.



Nun kenne ich leider Deinen Namen nicht. Daher kann ich Dir auch nicht seine Bedeutung erklären. Aber ganz egal, wie Du heißt: Du darfst wissen, daß Gott



* Deinen Namen weiß,

* Dein Wesen kennt,

* ein Lebensprogramm für Dich hat.



Er weiß, wer Du bist. Auch wenn auf der ganzen Erde mehrere Milliarden Menschen leben, kennt Er doch aus dieser großen Menge jeden und interessiert sich für ihn. Auch für Dich! Und das, obwohl Er Dein Wesen kennt. Er weiß um Deine Kräfte und Vorzüge, um Deine Schwächen und Fehler. Du kannst Ihm nichts vormachen. Er kriegt alles mit. Die Bibel sagt, daß Er sogar ins Verborgene sieht. Vor anderen Menschen kannst Du viel verheimlichen. Vor Gott nicht! Er registriert jede Sünde, jeden Fehler, und dennoch liebt Er Dich. So sehr, daß Er vor rund 2000 Jahren Seinen Sohn Jesus, den Er innig liebt, an Deiner Stelle bestraft hat. Der Herr Jesus bezahlte damit für all das Böse und Häßliche in Deinem Leben. Nur deshalb kann Gott es Dir vergeben. Das aber tut Er gern, sobald Du Ihn darum bittest. Darum sage Ihm genau, was Du getan hast (auch, obwohl Er es schon weiß), erkläre Ihm, daß es Dir leid tut, bitte Ihn, Dir zu vergeben und danke Ihm dann dafür, daß Er es tut. Bitte Ihn auch, Dir Sein Programm für Dein Leben zu zeigen. Sage Ihm, daß Du von nun an für Ihn dasein willst. Er nimmt Dich ernst und freut sich über Deine Bitte.



Quelle: Sonnenstrahl 594

Autorin: Angelika Seinsche

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