Wer rettet Micha?



„Juhu, Wochenende!“ Micha hat es eilig. Schnell nach Hause zum Mittagessen und dann geht's gleich zu Alwin. Sein Freund Alwin erzählte ihm neulich von der Abenteuerwanderung, die von der Jungschargruppe dieses Wochenende geplant ist. „Möchtest Du nicht mitkommen, Micha? Das wird bestimmt eine tolle Sache!“ Micha hatte die Einladung angenommen. Er war schon sehr gespannt!



Punkt 14.00 Uhr trafen sich alle am Waldrand. Jeder hatte seinen Rucksack dabei. Nachdem Micha sich den anderen Jungen vorgestellt hatte, konnte es losgehen. Micha ging neben Christoph, dem ältesten, her und fragte ihn: „Sag mal, Christoph, was hat das eigentlich mit dieser Jungschar auf sich, zu der ihr alle gehört?“ Christoph lächelte, „nun, wir sind eine Gruppe von jungen Leuten, die alle an Jesus Christus glauben. Wir treffen uns jede Woche, um zusammen in der Bibel zu lesen!“ „Was?“, fragt Micha erstaunt, „ihr seid ein frommer Club? Das hätte ich nicht gedacht.“ „Wir sind ganz normale Jungs!“, entgegnete Christoph lachend, „aber wir wissen, dass Jesus unsere Schuld vor Gott vergeben hat, und darüber freuen wir uns.“ Schuld vor Gott...“, murmelte Micha vor sich her. „Wieso habt ihr denn Schuld vor Gott? Also, ich bin mir ganz sicher, dass ich keine habe. Ich habe noch nie gestohlen und betrogen. Was habt ihr denn Schlimmes angestellt?“ Christoph erklärte Micha: „Schuld vor Gott ist etwas anderes, als das Übertreten von menschlichen Gesetzen. Gott sieht hinein in dein Inneres. Die Bibel sagt, dass wir Menschen bereits mit Sünde geboren sind. Nichts und niemand kann diese Schuld wegnehmen. Deshalb ließ Gott Seinen eigenen Sohn an einem Kreuz sterben, um für unsere Schuld zu büßen. Jesus starb und überwand den Tod. Nach drei Tagen stand Er von den Toten auf. Er lebt und kann jetzt jedem, der Ihn darum bittet, diese Schuld vergeben. Das haben wir alle getan.“ „Hm, ich glaube, das ist nichts für mich. Am besten, wir reden nicht mehr darüber.“ Christoph versteht Micha's Haltung, aber es macht ihn doch sehr traurig. Leise betet er deshalb in seinem Herzen: „Herr Jesus, rede Du zu Micha und zeige ihm, wie wichtig es ist, sein Leben vor Dir in Ordnung zu bringen.“



Nach einigen Stunden haben die Jungen endlich ihr Ziel erreicht: Ein kleiner, kristallklarer Bergsee. Erleichtert lassen sie sich am Ufer in das weiche Gras fallen. Alle haben großen Durst. Gierig wühlen sie in ihren Rucksäcken, suchen nach ihren Getränkedosen. Plötzlich entsteht ein Streit. „He, das ist meine Cola“, schreit Stefan plötzlich los. „Nein, das ist meine, ich hab' sie doch eben gerade auf den Baumstumpf gestellt.“ Der Streit wurde heftiger und mündete schließlich in einen handfesten Ringkampf. Micha und Alwin sprangen dazwischen, um die Kampfhähne zu trennen. Einer der beiden stieß dabei Micha so um, dass er ins Stolpern geriet und kopfüber in den See plumpste. Alle starrten verblüfft auf Micha. „Hilfe“, schrie Micha gellend, „ich kann nicht schwimmen!“ Gurgelnd und prustend ging er immer wieder unter. In der nächsten Sekunde sprang Christoph ins Wasser und schwamm mit kräftigen Stößen zu Micha hin. Micha war außer sich vor Angst. Doch er zwang sich zur Ruhe, damit Christoph ihn mit festem Griff fassen und zum Ufer ziehen konnte. Geschafft! Die anderen Jungen waren vor Schreck wie erstarrt. „Danke, Christoph“, brachte Micha, immer noch keuchend, hervor. Alle waren still und nachdenklich geworden. Ihr kleiner Ausflug hätte beinahe in einer Katastrophe geendet.



Schweigend traten sie den Heimweg an. Wieder ging Micha neben Christoph her. „Du hast mir das Leben gerettet, Christoph“, sagte Micha schlicht. „Weißt du, Christoph, als ich unterging, dachte ich wirklich, ich würde sterben. Es war schrecklich. Plötzlich erkannte ich es deutlich: „So kann ich vor Gott nicht bestehen! Ich weiß, dass Gott mich verurteilt hatte, wenn ich ertrunken wäre. Ja, ich bin wirklich ein Sünder. Was soll ich denn jetzt tun?“ „Den Herrn Jesus um Vergebung bitten. Er wird dir im selben Augenblick deine Schuld vergeben und dich mit ewigem Leben beschenken. Möchtest du?“ „Oh, ja!“ ruft Micha. „Ich will auch zu Jesus gehören!“ Beide Jungen setzten sich auf einen Baumstamm, und Micha brachte dort im Gebet sein Leben vor Gott in Ordnung.



Diesen Tag wird Micha nie vergessen. Den Tag, an dem Gott gleich zweimal sein Leben gerettet hat. Sag mal, hat Gott auch Dich schon gerettet? Hast Du Dein Leben mit Gott in Ordnung gebracht? Sprich noch heute mit Ihm im Gebet. Dann wirst Du richtig glücklich. Dann geht Jesus mit Dir durchs Leben und verlässt Dich niemals mehr.




Quelle: Sonnenstrahl 535

Autorin: Christiane Nelson

© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt



Zwei Freunde in Gefahr!

von Manfred Paul



Dieses Bilderbuch erzählt die spannende Geschichte von Ralf und Jörg. Die beiden wollten eigentlich Urlaub machen, doch dann begann das große Abenteuer. Jeder, der uns schreibt, erhält dieses Buch völlig kostenlos!



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