Wer ist Gott?



Susi summt ein Lied vor sich hin, während sie einen großen Koffer zum Auto schleppt. Ihr älterer Bruder Peter verstaut den Koffer im vollbepackten Auto. „So, alle einsteigen! Los geht's!“ ruft Herr Meier unternehmungslustig. Er hält seiner Frau die Tür auf und schiebt ihr noch einen großen Picknickkorb auf den Schoß. Peter und Susi sitzen auf der hinteren Sitzbank. Susi freut sich schon auf den Campingplatz im Bayrischen Wald, wo sie zwei Ferienwochen verbringen werden.



Nach zwei Stunden Autobahnfahrt, wendet sich Frau Meier an ihren Mann. „Werner, fahr doch bitte mal auf einen Parkplatz. Ich habe Kopfschmerzen. Etwas frische Luft wird mir gut tun.“ Nach fünf Minuten biegen sie auf einen Parkplatz ein. Alle steigen aus. Susi schaut sich neugierig um. Voll Erstaunen sieht sie einen Mann auf einem kleinen Teppich knien. Er bewegt seinen Oberkörper auf und ab, während er ständig etwas vor sich hin murmelt. „Was macht der denn da?“, platzt Susi laut heraus. Jetzt haben auch die anderen den Mann gesehen. Die Mutter sieht ihn mitleidig an. „Er ist ein Moslem. Er betet zu Allah. Um ein guter Moslem zu sein, muß er täglich seine Gebetszeiten einhalten.“ Nach kurzem Aufenthalt steigen alle wieder ins Auto. Während sie weiterfahren, denkt Susi nach. „Sag mal, warum beten wir eigentlich nicht zu Allah? Woher wissen wir denn, daß der Gott der Bibel der richtige ist? Wenn ich in der Türkei geboren wäre, dann würde ich doch an Allah glauben.“ Frau Meier dreht sich zu Susi um. „Ja, ich kann gut verstehen, daß Du das fragst. Gott sei Dank, wir können felsenfest wissen, daß der Gott der Bibel der einzige, wahre Gott ist, weil Er es selbst gesagt und auch bewiesen hat. Gott hat zu vielen Menschen geredet, die dies in der Bibel bezeugen. Komm, ich nenne Dir ein Beispiel.“ Mutter angelt ihre Tasche und zieht ein kleines Buch heraus. Es ist ihre Taschenbibel. „Hör mal zu“, sagt sie zu Susi. „Als die Israeliten damals in Ägypten waren, hatten sie sicher ähnliche Fragen. Sie glaubten an den Gott Abrahams. Aber um sich herum sahen sie überall andere Götter, die von den Ägyptern angebetet wurden.





Erinnerst du dich noch an die Museums-Ausstellung im letzten Jahr? Denk doch daran, wie viele Götterfiguren der alten Ägypter zu sehen waren.“ Susi nickt. „Wie sollten die Israeliten da sicher sein, daß ihr Gott der einzig wahre Gott ist?“ fährt Frau Meier fort. „Ich lese es euch vor. Die Zehn Gebote beginnen damit: „Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägypten, aus der Knechtschaft geführt hat.“ Hier sagt Er doch ganz klar, daß Er der Herr und Gott ist, nicht wahr?“ „Aber was ist mit Jesus? Viele sagen, Er sei nur ein guter Mensch gewesen. Woher wissen wir, daß Er wirklich Gottes Sohn ist?“ fragt Peter herausfordernd. Herr Meier schaut schmunzelnd in den Rückspiegel. Seine Blicke treffen sich mit Peters. „Weißt du das nicht selbst?“ fragt er lächelnd. „Die Antwort darauf findest du sicher in Johannes 3,16.“ „Soll ich dir den Vers etwa aufsagen?“ fragt Peter belustigt. Doch schon beginnt Susi: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einzigen Sohn gab; damit alle, die an ihn glauben, nicht verlorengehen, sondern ewiges Leben haben.“ „So, Peter, jetzt kannst du doch sicher selbst deine Fragen beantworten. Was ist nun besonderes mit Jesus?“ Peter räuspert sich: „Erstens, Gott hat Jesus auf diese Erde gesandt. Und zweitens, Jesus ist Gottes einziger Sohn. Und drittens, jeder, der an Jesus glaubt, wird für immer mit Ihm leben. Also, wir können wissen, daß Gott Gott ist und Jesus Gottes Sohn, weil Sie es oft selbst gesagt und viele Menschen es gehört und dann aufgeschrieben haben. Tja, das ist wirklich etwas ganz anderes als bei den anderen Religionen. Jetzt verstehe ich auch endlich, warum Missionare so wichtig sind. Wenn Gott der einzige Gott ist, dann muß man doch allen Menschen von Ihm erzählen!“ „Da hast du recht“, bestätigt Herr Meier. „Aber, es ist wichtig, daß wir nicht nur viel über Gott und Jesus wissen, sondern daß wir Ihn in unser Leben hineinlassen. Nur, wenn Jesus Herr in unserem Leben ist und wir Ihm gehorsam sind, können wir anderen von Ihm erzählen!“



Hast Du den Herrn Jesus auch schon in Dein Leben hineingelassen? Folgst Du Ihm schon fröhlich nach? Wenn nicht, dann bestell Dir doch das unten angebotene Kinderheft. Darin kannst Du nachlesen, wie man das macht. Wir senden es Dir gern kostenlos zu.




Quelle: Sonnenstrahl 539

Autorin: Christiane Nelson

© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt



Kennst Du den Weg?

von Manfred Paul



Ein illustriertes Heft für Jungen und Mädchen im Schulalter. Es zeigt Dir den Weg zu Gott. Jeder, der uns schreibt, erhält dieses Heft kostenlos!



Suchst Du den Herrn Jesus als Deinen persönlichen Retter? Hast Du Fragen? Gern darfst Du uns schreiben:



Missionswerk Werner Heukelbach

51700 Bergneustadt-Deutschland



Adresse für die Schweiz:

Postfach 650 – 4800 Zofingen


 Dieses ist eine Seite aus www.mannabrot.de