Viel zu wenig!



Ali ist direkt nach der Schule zu seinem besten Freund Basti gekommen. Zum allerersten Mal! Hausaufgaben, Rumtoben, ein bisschen Kicken. Der Nachmittag vergeht wie im Flug. Bastis Mama hat zum Abschluss noch Rote Grütze mit Schlagsahne für alle gemacht. Der Jubel ist riesengroß. Frau Bauer stellt die gefüllten Schalen in die Mitte des Tisches. Wie auf Kommando stürzen sie sich darauf. Aber Ali ist langsamer gewesen. Jetzt hat er das Schälchen mit weniger Grütze vor sich. „Na, nun greif zu“, sagt Frau Bauer. Ali zögert. Er sieht zu seinem Freund Basti rüber. Der hat sich das vollere Schüsselchen gekrallt. „Ist was?“ Basti schaut seinen Freund an. Dann versteht er. „Da, kriegst meine,“ sagt er und schiebt seine Grütze zu Ali rüber. Dann tauscht er und fängt an zu essen. Schnell ist Basti fertig. „Hat jemand zu wenig?“, fragt Frau Bauer kurze Zeit später aus der Küche. „Alle!“, antwortet Basti und grinst Ali an. „Alles klar“, sagt Frau Bauer und kommt mit einer zweiten Portion zurück. Das gibt ein Hurra! Jetzt ist Ali nicht mehr so zurückhaltend. Er nimmt das größere, hält es Basti unter die Nase und sagt: „Das ist jetzt deins.“ Und beide müssen lachen.



Es ist doof, wenn man weniger abkriegt als die anderen. Die Freude ist weg. Man kommt schnell auf die Idee, dass man der Letzte ist und nichts gilt. Da ist es gut, wenn man einen Freund hat, der einem aus der Patsche hilft. Der dir zeigt, dass du wichtig bist, zu dir hält und mit dir teilt. Jesus Christus will nicht, dass ein Mensch zu kurz kommt. Er ist traurig, wenn Menschen leiden müssen, wenn sie Schmerzen haben oder weinen. Was würdest du sagen, wenn Gott dich fragt: „Wer hat zu wenig Leben?“ „Alle!“, wie Basti in der Geschichte? Das wäre eine gute Idee. Und du hättest auch komplett Recht damit. Jesus Christus sagt: „Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.“ (Johannes 10,10)



Das stimmt tatsächlich. Weißt du warum? Weil Jesus von den Toten auferstanden ist. Er hat alles überwunden, was uns runterzieht und kaputt macht. Sogar den Tod hat er besiegt. Deshalb kann er jedem dieses Leben im Überfluss geben. Und genau das möchte er. Natürlich kann er nur dein Freund und Retter sein, wenn du damit einverstanden bist. Willst du? Dann sag ihm, was bei dir nicht in Ordnung ist und bitte ihn um seine Hilfe. Sag ihm, dass du sein Freund sein möchtest und er dir auch dieses Leben geben soll, das nicht aufhört. Das ist erlaubt. Und der Herr Jesus freut sich, wenn du ihm vertraust. Wer weiß, vielleicht kannst du ja auch mal von dem, was du hast, abgeben? Denn da ist ja noch der Sohn Gottes, der dir mit einer „zweiten Portion Leben“ alles gibt, was du brauchst. Ich wünsche dir dieses volle und bleibende Leben, das Jesus dir anbietet!



Quelle: Sonnenstrahl 640     [ 11 / 02 ]

© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt





Daniel und seine Freunde



Gut, wenn man einen Freund hat, der einem aus der Patsche hilft. Der zeigt, wie wichtig man ist und zu einem hält. Daniel und seine Freunde erfahren genau das - mit Gott. Dabei erleben sie einige Abenteuer. Bestell dir doch unser kostenloses Heft.



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