Endlich wieder Schnee!



Autofahrer stöhnen, Kinder jubeln, Skifahrer suchen ihn auch im Sommer. Weißt du, was ich meine? Richtig, den Schnee. Jedes Jahr wünschen sich alle eine „weiße Weihnacht“ Kinder natürlich auch außerhalb dieser Zeit. Schnee ist was Schönes und Faszinierendes.



Wusstest du eigentlich, dass Schnee wärmt? Doch, es stimmt. Eskimos leben sogar in Schneehäusern, den Iglus. Sie haben es warm darin. Und jeder Gartenbesitzer ist froh, wenn es vor dem starken Frost viel schneit. Warum? Die Pflanzen erfrieren dann nicht so schnell, weil der Schnee sie wärmt.



Fragst du dich, wie das möglich ist? Schnee entsteht aus dem Wasserdampf in den Wolken. Dieser Dampf kristallisiert, wenn es sehr kalt wird. Die Schneekristalle sind nur ganz locker zusammengesetzt. Dadurch enthalten sie viel Zwischenräume, die mit Luft gefüllt sind. Fällt der Schnee auf den Boden, dann liegen die kleinen Schneekristalle so locker übereinander, dass zusätzlich Luft zwischen ihnen ist. Diese Luftschicht hält die gröbste Kälte genauso ab wie Schaumstoff. Der Schnee wärmt also, indem er die Pflanzen vor dem eiskalten Wind schützt.



Würdest du gern mal eine Schneeflocke unterm Mikroskop sehen? Das geht. Forscher betupfen den Kristall hauchdünn mit einem Tropfen einer bestimmten Kunststofflösung. Der hüllt den ganzen Kristall ein, sodass dieser dann schmilzt und das Wasser verdunstet. Zurück bleibt ein Kunststoff-Schneekristall. Und nun stell dir vor: Ein Amerikaner hat viele Tausende Schneekristalle auf diese Weise erhalten und untersucht. Er hat festgestellt, dass Sie alle die gleiche sechseckige Form haben. Aber er hat noch kein Kristall gefunden, das genauso aussieht wie ein anderes. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes echt einmalig!



Weil diese Dinge über den Schnee so clever ausgedacht sind, weisen sie auf jemanden hin, der das Ganze erschaffen hat. Und dieser Erschaffer ist Gott. Gott machte alles, auch den wunderschönen Schnee. Und er machte alles schön! Weil er uns gern hat. Deshalb gönnt er uns auch, dass wir uns an der schönen Natur freuen. Er erwartet aber, dass wir ihm dafür danken. Gott möchte, dass wir an ihn glauben und ihm ganz vertrauen. Eigentlich ist das gar nicht so schwer.



Überleg mal: Gott kümmert sich darum, dass winzige Schneekristalle, die so schnell schmelzen, doch ganz einmalig und schön werden. Kannst du dir vorstellen, wie viel wertvoller du für Gott bist? Ist es da nicht vollkommen klar, dass Gott sich auch um dich kümmern möchte? Er will für dich sorgen. Du musst es nur zulassen, indem du ihm sagst: „Gott, ich glaube, dass du da bist und mich lieb hast. Ich will an dich und an deinen Sohn Jesus Christus glauben und dir ganz vertrauen.“





Quelle: Sonnenstrahl 641   [ 12 / 02 ]

Autorin: Angelika Seinsche

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