Ein Unfall in der Schule



Es passierte an einem Mittwoch. Als die Schulglocke den Unterricht beendet, stürmen alle auf den Schulhof. Keiner merkt, dass Katrin im Gedränge gestürzt ist. Alle rennen. Nur raus! Viele treten, schieben, rufen. Katrin liegt am Boden.



„Geschieht dir ganz recht.“, schreit Jana, „du bist schon lange nicht mehr meine Freundin.“ Tim hält sich den Bauch vor Lachen: „Liegst ja da wie tot. Bilde dir nur nicht ein, dass ich dir helfe.“ Und schon ist er weg. Dann kommt auch Tina. Sie sieht, wie Blut aus Katrins Stirn läuft und rümpft die Nase: „Igitt!“ Auch sie verlässt schnell das Klassenzimmer und hält Ausschau nach ihren Freundinnen. „Kann denn keiner mal dem Lehrer Bescheid sagen?“, stöhnt Katrin. Aber es ist keiner mehr da. Doch! Da ist noch die dicke Conny. Sie kommt noch mal zurück, weil sie was vergessen hat. „Nee“, denkt Katrin, „die bitte ich nicht um Hilfe. Die kann ich sowieso nicht leiden.“ Aber Conny beugt sich zu ihr und fragt: „Was ist los mit dir? Mensch, du brauchst ja einen Arzt.“ Schnell legt sie ihren Pulli unter Katrins Kopf und läuft zum Lehrerzimmer. Katrin muss ins Krankenhaus.



Einige Tage später im Krankenhaus. Der Arzt bedankt sich freundlich bei Conny, weil sie ihr geholfen hat. Und als Katrin wieder gesund ist, geht sie auf Conny zu und fragt: „Hey, warum hast ausgerechnet du mir geholfen? Du weißt doch, dass ich dich hasse.“ Da sagt Conny: „Das weiß ich, aber ich glaube an Jesus und er will, dass ich zu allen nett bin, nicht nur zu Freunden.“ Fragend blickt Katrin auf Conny: „Wer ist Jesus? Etwa der tote Mann aus dem Religionsunterricht?“ - „Hör mal, der Herr Jesus ist nicht tot! Und wenn du richtig aufgepasst hättest, wüsstest du, dass er lebt! Er ist hier. Jetzt und heute. Er ist von den Toten auferstanden, weil Gott die Menschen liebt und vor dem ewigen Tod retten will. Auch dich. Weil der Herr Jesus alle lieb hat, versuche ich es auch. Deshalb habe ich dir geholfen.“ Katrin bleibt die Sprache weg. Sie meint: „Und Jesus lebt wirklich? Darüber will ich mehr erfahren.“

Quelle: Sonnenstrahl 644   [ 03 / 03 ]

Autoren: Klasse 4b (Wir sind Schüler einer vierten Klasse und haben diesen Text aufgeschrieben, weil Jesus Christus unser bester Freund ist. Wir reden ganz oft mit ihm. Auch vor Mathearbeiten und Diktaten. Es ist toll zu wissen, dass er da ist.)

© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt




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