Weißt du, wie ein

Apfel entsteht?



Hm, gut sind sie, all die verschiedenen Früchte! Knackig, saftig, süß. Wie schön, dass Gesundes so lecker sein kann! Doch hast du dir schon einmal überlegt, wie z. B. ein Apfel entsteht? Da geschieht nämlich ein Wunder im Kleinen.



Es beginnt mit der Blüte. Aus dem Blütenboden wachsen einige Säckchen, die Blütenstaub (Pollen) enthalten und ein winziger Stempel. Er hat oben eine klebrige Fläche, die Narbe. Außerdem finden wir am Blütenboden eine süßliche Flüssigkeit, den Nektar. Bienen sind ganz „wild“ auf diesen Nektar.



Angelockt vom Duft oder von der Farbe einer Blüte schwirrt die Biene heran. Sie will den Nektar haben. Darum krabbelt sie tief in die Blüte hinein. Da sie sich nicht in Acht nimmt, kommt sie mit den Beinen an die Staubbeutel und zerreißt sie. Die gelben Pollen bleiben an ihren Beinchen hängen.



Fliegt die Biene zum Nektarsaugen zur nächsten Blüte, bleiben diese Pollen an der Narbe der neuen Blüte kleben. Sie ist damit bestäubt.



Nun wächst aus dem Pollenkörnchen ein Keimfaden durch den Stempel hindurch bis in den Fruchtknoten am unteren Ende des Stempels. Dort verschmilzt er mit einer Eizelle. Durch diese Befruchtung beginnt Neues zu wachsen: die Frucht, also der Apfel.



Warum wächst aber nach einer Befruchtung durch Zellteilung eine neue Frucht? Weil Gott, der Schöpfer aller Dinge, es so eingerichtet hat.



Auch in deinem Leben wartet Gott darauf, dass du Frucht bringst. Frucht im übertragenen Sinn natürlich. Du sollst nämlich ein Mensch sein, an dem Jesus Christus, der Sohn Gottes, und die Menschen um dich herum Freude haben. Sie sollen darüber glücklich sein, dass es dich gibt. Bist du einer, über den alle stöhnen: „Ist das ein unmöglicher Typ!“ und möchtest du gern anders werden? Das geht. Oder bist du fast immer nett und freundlich und findest das sehr anstrengend? Es kann viel leichter werden. Wie?



Sprich im Gebet mit dem Herrn Jesus. Sag ihm, dass du ihm gefallen möchtest, es aber nicht ohne Hilfe schaffst. Bitte den Herrn, er möge dir helfen. Bitte ihn auch, all das Böse und alles Versagen in deinem Leben zu vergeben. „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit“, 1. Johannes 1,9. Biete ihm an, dass er dein Herz (damit ist dein Lebenszentrum gemeint) bewohnen darf. Biete ihm an, dass er nun bestimmen darf, was du tun oder sagen sollst. Das ist doch nicht schwer - oder? Jesus Christus nimmt dich und dein Gebet ernst und schenkt dir seinen Heiligen Geist. Sehen kannst du das nicht. Aber du wirst es merken. Auch andere werden es bemerken. Woran? Du hast nun viel mehr Freude am Guten als am Bösen. Er wird dir helfen, freundlich und geduldig zu sein. Du verstehst Gottes Wort, die Bibel, viel besser. Du weißt, dass der Herr Jesus dich liebt und immer bei dir sein will. Du lebst jetzt für ihn und nach diesem Leben auf der Erde bei ihm im Himmel.



Das alles schenkt Gott dir, wenn du es nur annehmen willst. Gott will in deinem Leben eine wunderschöne Frucht entstehen lassen.



Quelle: Sonnenstrahl 648   [ 07 / 03 ]

Autorin: Angelika Seinsche

© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt



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