Schätze – solche und solche



Texas. Zwei Männer stehen auf einer Anhöhe. Der eine ist ein steinreicher Texaner. Der andere, sein Besucher, ist Christ.



Von der Anhöhe aus kann man in einiger Entfernung Ölfördertürme sehen. Der Texaner weist darauf mit den Worten: „Vor 25 Jahren hatte ich nichts, und nun gehört alles Land, soweit Sie sehen können, mir. Die Wälder im Westen - die Viehherden im Osten - die Kornfelder im Süden - das alles gehört mir.“



Pause. Vermutlich wartet der Texaner auf ein Kompliment seines Gasts - angesichts von so viel offensichtlichem Erfolg. Der Besucher aber weist mit seiner Hand in eine fünfte Richtung - zum Himmel: „Und wie viel besitzen Sie in dieser Richtung?“



Wieder Pause. Diesmal herrscht betroffenes Schweigen. Dann die ehrliche Antwort: „Daran habe ich noch nie gedacht.“



Du sagst: „Ich bin kein Millionär und kein Texaner.“ Mag sein. Darauf kommt es auch nicht an. Entscheidend ist: Wofür lebst du? Nur für das, was man sehen kann? Dann vergiss nicht, dass diese Dinge alle einmal vergehen. Es gibt mehr! Es gibt einen Himmel, in dem Gott wohnt, und in dem er auch dir gern einen Platz geben möchte. Und du hast eine unsterbliche Seele in dir, deren Sicherheit du nicht in Ölquellen oder einem Bankkonto findest, sondern in der Rettung, die Gott dir immer noch anbietet.

Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten.

(1. Timotheus 1,15)

Quelle: Timekeeper 2004

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