Mehr Respekt



Was würde man wohl über die englische Königin Elisabeth sagen, wenn sie eine Gruppe normaler Jugendlicher zu einem Gesprächsabend einladen würde? - “Eine freundliche Königin! Sie hat ein Herz für junge Leute.“



Aber umgekehrt: Was würde man über eine Gruppe von Teenies denken, die im Königspalast anrufen: „Hey, können wir mal die Lissy sprechen? Sie soll zu unserer Party kommen!“? - „Unverschämt und respektlos“, natürlich würde ein solcher Anruf gar nicht erst zur Königin durchgestellt.



Als Christen dienen wir dem höchsten aller Könige. Und er ist wirklich ein außergewöhnlich freundlicher Herr. Er bezeichnet seine Jünger einmal als „Brüder“ (Hebräer 2,11), ein anderes Mal nennt er sie „Freunde“ (Johannes 15,15).



Aber was ist von Jugendveranstaltungen zu halten, bei denen so richtig „die Post abgeht“, wo man Jesus wie einen „coolen Kumpel“ anredet? „Mit Jesus Party feiern bei fetzigen Rhythmen“, „Jesus als Superstar auf unserem Rockkonzert“ - so und ähnlich kann man es auf Einladungen lesen.



Eines ist sicher: Mit dem Herrn Jesus Christus hat das alles nichts zu tun. Es ist großartig, dass dieser Herr uns Menschen so nahe gekommen ist, dass er sich um uns kümmert, wenn wir aufrichtig beten; und dass er in unsere Mitte kommt, wenn wir uns andächtig um ihn versammeln oder gemeinsam in der Bibel lesen. - Aber auf den erwähnten „coolen“ Veranstaltungen ist er genau so wenig zu finden wie die englische Königin auf einer Teenie-Party.



In der Furcht des HERRN ist ein starkes Vertrauen, und seine Kinder haben eine Zuflucht.

(Sprüche 14,26)



Quelle: Timekeeper 2004

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