6000 Jahre Menschheit -

und was kommt dann?



In den Biologie- und Geschichtsbüchern stößt man immer wieder auf die Aussage, dass der Mensch vom Affen abstamme. Man liest von Jahrmillionen, in denen sich unsere Vorfahren von einer primitiven Lebensform zum Menschen entwickelt haben sollen. Doch das alles sind nur Theorien und Vermutungen. Als Christen wissen wir, dass Gott uns als Menschen gewollt und erschaffen hat. In der biblischen Chronologie stoßen wir auf konkrete Zeitangaben über das Alter der Menschheit. So rechnen wir vom ersten Menschen Adam bis Abraham ca. 2000 Jahre. Und von Abraham bis zur Geburt Jesu Christi nochmals 2000 Jahre. Dann begann eine neue Ära, nach der wir unsere Zeitrechnung eingerichtet haben. Die vielen Prophezeiungen des Alten Testaments erfüllen sich. Mit der Geburt des Messias gab Gott den Juden und Nationen neue Hoffnung. Jesus Christus ist der verheißene Messias! Von Adam bis Christus sind es etwa 4000 Jahre. Heute sind nahezu 6000 Jahre Menschheitsgeschichte vergangen. Die Frage ist: Was kommt jetzt?



Wir leben noch in der Gnadenzeit, in der Gott Menschen durch Buße und Vergebung zu seinem Sohn ruft. Mit dem Tod Christi am Kreuz hat Gott den Weg zu unserer Rettung frei gemacht. Wir als Christen haben uns zum Herrn Jesus bekehrt und warten nun auf sein verheißenes Wiederkommen. Weil das Gericht über die Sünde an unserem Stellvertreter, Jesus Christus, bereits vollzogen worden ist, müssen wir kein zweites Mal ins Gericht. „Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet ... Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm“ (Johannes 3,18+36). Also wartet die Gemeinde Jesu nicht auf die Gerichte oder die große Drangsal, sondern auf ihren Herrn Jesus Christus. Die große Drangsal und die restlichen Endzeitgeschehen beginnen, nachdem die Gemeinde entrückt worden ist. In 1. Thessalonicher 4 und in 2. Thessalonicher 2 hat Paulus das deutlich beschrieben. Wie könnten wir uns auf das Kommen des Herrn Jesus freuen, wenn wir wüssten, wir müssten noch durch die Zornesgerichte Gottes? Diese kommen als Vergeltung des Unglaubens über die Gottlosen (2. Thessalonicher 1). Wir müssen deutlich unterscheiden, dass es zwei Heilswege Gottes gibt: Den Heilsweg mit dem irdischen Volk Israel und den Heilsweg derer, die an den Herrn Jesus glauben. Zur neutestamentlichen Gemeinde zählt natürlich auch jeder christusgläubige Jude.



Wenn die Gemeinde Jesu in die himmlische Heimat entrückt wird, ist der Weg für den Antichristen frei. Für 3 1/2 Jahre wird er Friede und Sicherheit auf dieser Erde propagieren und die Menschen verführen (Daniel 9 und 1. Thessalonicher 5). Dann wird nach Offenbarung 12 der Teufel aus dem Himmel geworfen. Auf dieser Erde wird dann die Hölle los sein. Israel als Volk kommt in bittere Drangsal. Aber die auserwählten Juden werden ihren Messias erkennen. Als Boten des bevorstehenden Tausendjährigen Reiches werden sie durch diese Zeit hindurch bewahrt und gerettet werden. Bedenken wir noch einmal: Wir dürfen Israel mit seinen göttlichen Verheißungen nicht einfach zur Seite schieben. Israel hat Zukunft! (Römer 9-11).



Während auf dieser Erde die schrecklichen Gerichte toben, ist die Gemeinde Gottes bei ihrem Herrn in Sicherheit. In dieser Zeit werden sich die Völker an Jerusalem und dem Volk Israel aufreiben. Denn Israel ist und bleibt der Augapfel Gottes. So wird der Herr Jesus selbst mitten im größten Krieg aller Zeiten auf dem Ölberg, der sich spalten wird, erscheinen (Sacharja 14). Er wird für sein bedrängtes Volk Israel eine Zufluchtsstätte schaffen. Er wird mit seiner Gemeinde, mit seinen Heiligen kommen, um seine Feinde zu vernichten und Gericht zu halten. Der Antichrist und der falsche Prophet werden gerichtet. Satan wird für 1000 Jahre gebunden. Diese Zeit nennen wir das Tausendjährige Reich, das schon im Alten Testament prophezeit worden ist, unter anderem in Jesaja 11 und 65. Es beginnt nach dem Kommen des Herrn Jesus in Macht und Herrlichkeit. Die Gemeinde Gottes wird mit Christus regieren und immer bei ihm sein. Danach wird Satan noch einmal für kurze Zeit gelöst, um dann für immer gebunden zu werden (Offenbarung 20).



Die biblische Chronologie, verbunden mit den Zeichen der heutigen Zeit, zeigt uns deutlich, dass die Entrückung der Gemeinde nahe bevorsteht. Darum wollen wir umso wachsamer sein. Und das ist heute meine Frage: „Bist du bereit, wenn der Herr die Seinen zu sich holt? Hast du Gewissheit der Vergebung durch das Blut Jesu Christi und die Gewissheit des ewigen Heils?“ Orientiere dich an der Bibel. Lies Römer 10,10-12 und bekenne Jesus als deinen Herrn. Dann weißt du, was und wer kommt. Das Schönste und Herrlichste wartet auf uns! Unser geliebter Herr Jesus kommt zur Heimholung seiner Gemeinde.

Quelle: Wachsen W0407

Autor: Dieter Weidensdörfer

© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt




Als Ergänzung und zur besseren Übersicht empfehlen wir unsere kostenlose Schrift „Menschheit woher - wohin?“ In diesem Faltblatt wird der göttliche Heilsplan aus der Bibel grafisch übersichtlich dargestellt. Eine echte Hilfe für jeden Bibelleser.



Missionswerk

Werner Heukelbach



Schreib uns. Wir sind für dich da!



Adresse für Deutschland:

Missionswerk Werner Heukelbach

51700 Bergneustadt



Adresse für die Schweiz:

Missionswerk Werner Heukelbach

Postfach 650 – 4800 Zofingen


 Dieses ist eine Seite aus www.mannabrot.de