Mein allerschönster Tag



Sonntagvormittag in der Gemeinde. Während des Gottesdienstes für die Erwachsenen treffen sich die Kinder im Sonntagsschulraum zum Kindergottesdienst. Alle freuen sich und sind gespannt. Peter leitet an diesem Sonntag die Gruppe. Nachdem er mit den Kindern um Gottes Segen gebetet hat, verrät er das heutige Thema: „Mein allerschönster Tag! Erinnert ihr euch an einen Tag, der besonders schön war?“ Sofort meldet sich Karsten: „Letzte Woche hatte ich Geburtstag. Das war mein schönster Tag. Ich bekam das neue Mountainbike geschenkt. Mit 21 Gängen! Jetzt bin ich der Schnellste!“ Ute ruft: „Alter Angeber!“ Alle lachen. Einer nach dem anderen erzählt von schönen Erlebnissen. Nur Silke hat bis jetzt noch nichts gesagt. Peter fragt: „Na, Silke, erinnerst du dich auch an einen schönen Tag?“ Silke druckst herum und erzählt dann: „Ja, mein schönster Tag war, als meine Mutter aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Sie war schwerkrank, und wir alle hatten Angst um sie. Gott hat sie wieder gesund gemacht.“ Alle schweigen nachdenklich. „Ja, Silke, da hast du etwas ganz Wichtiges gesagt. Alles Gute empfangen wir von Gott. Er schenkt es uns, weil Er uns Menschen lieb hat. Und darum dürfen wir niemals vergessen, Ihm für alles zu danken.“ Peter fährt fort: „Und jetzt will ich euch noch von meinem allerschönsten Tag erzählen. Es ist schon viele Jahre her. Damals glaubte ich noch nicht richtig an Gott. Dann kam Weihnachten. Ich las die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel. Sie steht im Lukas-Evangelium, Kapitel 2. Dort lesen wir, dass vor ungefähr 2000 Jahren Jesus Christus, der Sohn Gottes, in Israel geboren wurde. Gott hat Ihn in unsere Welt geschickt, um uns zu helfen, damit wir nicht verloren gehen, sondern einmal in den Himmel kommen. Ihr wisst ja, dass Jesus Christus, als Er erwachsen war, von den Menschen an ein Kreuz genagelt worden und gestorben ist. Die Bibel sagt, dass Er die Strafe getragen hat, die wir Menschen eigentlich verdient haben, weil wir Gottes Gebote übertreten haben. Nach drei Tagen hat Gott Ihn wieder zum Leben erweckt und Ihn in den Himmel geholt. Dort lebt Jesus jetzt. Er sieht uns alle und wartet darauf, dass wir zu Ihm beten. Wir sollen Ihm unsere Sünden bekennen und Ihn um Vergebung bitten. Und wir sollen Ihn einladen, in unser Leben zu kommen.



Ich habe einige Tage überlegt und mich dann ganz für Jesus entschieden. Ich war allein in meinem Zimmer und dachte an meine Sünden, die ich getan hatte. Dann fing ich an zu beten: 'Herr Jesus, mir tun meine Sünden so leid. Bitte vergib mir! Danke, dass Du mich lieb hast und damals am Kreuz auch für mich gestorben bist. Ich will ab heute ein anderes Leben führen. Komm Du in mein Herz. Ich will jetzt nach Gottes Geboten leben. Bitte hilf mir dabei ...' Als ich das gebetet hatte, spürte ich plötzlich eine große Freude in meinem Inneren. Da wusste ich: Es stimmt, was in der Bibel steht. Wer den Herrn Jesus in sein Leben lässt, wird ein neuer Mensch. Jetzt war ich ein Kind Gottes. Dieser Tag war der allerschönste Tag in meinem Leben! Das war vor vielen Jahren. Seitdem lebe ich jeden Tag mit Jesus Christus. Er führt mich durchs Leben und hilft mir wunderbar.“


Und du, lieber Sonnenstrahlleser, hast du den Herrn Jesus schon in dein Leben aufgenommen? Ich wünsche dir, dass du den allerschönsten Tag bald erleben wirst. Schreib uns. Wir schicken dir gern kostenlos das Heft „Kennst du den Weg?“, das dir genau zeigt, wie du ein Kind Gottes werden kannst.



Kennst Du den Weg?

von Manfred Paul

Ein illustriertes Heft für Jungen und Mädchen im Schulalter. Es zeigt dir den Weg zu Gott. Jeder, der uns schreibt, erhält dieses Heft kostenlos!



Suchst du den Herrn Jesus als deinen persönlichen Retter? Hast du Fragen? Gern darfst du uns schreiben:



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Missionswerk Werner Heukelbach

51700 Bergneustadt



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Missionswerk Werner Heukelbach

Postfach 650 – 4800 Zofingen


Quelle: Sonnenstrahl 617

Autor: Peter Bronclik

Grafik: Lena Franke

© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt




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