Seine letzte Chance

Es war vor ungefähr 2000 Jahren in Jerusalem, der Hauptstadt Israels. Mit großer Spannung beobachteten die Menschen eine einmalige Gerichtsverhandlung: Angeklagt ist Jesus von Nazareth. Er behauptet von sich, der Sohn Gottes zu sein.

Die Menschenmenge, die sich vor dem Haus des Pilatus, des römischen Statthalters, versammelt hat, ist aufgebracht. Sie schreien: „Kreuzige ihn!“ Pilatus steht vor ihnen und ruft in die Menge: „Ich finde nichts Unrechtes an ihm, weshalb er sterben sollte.“ Doch die Leute schreien nur noch wilder. Schließlich gibt Pilatus ihrem Drängen nach. Begleitet von der tosenden Menge wird Jesus nach Golgatha geführt, einem Hügel außerhalb der Stadt Jerusalem. Dort soll das Todesurteil durch Kreuzigung vollstreckt werden. Gleichzeitig mit ihm werden zwei Mörder an Kreuzen rechts und links von ihm hingerichtet. Bald schon ist das Kreuz hoch aufgerichtet, an dem die Kriegsknechte Jesus, den Sohn Gottes, mit dicken Nägeln an Händen und Füßen festgenagelt haben. Geduldig erträgt der Herr Jesus diese Strafe. Strafe? Wofür?



Einer der Gekreuzigten neben Christus weiß, weshalb er dort hängt. Als Mörder hat er diese Strafe verdient. Aber dieser Jesus ist anders! Davon ist er überzeugt. Da fordert der eine Mörder den Herrn Jesus höhnisch heraus: „Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns!“ Doch der Verurteilte, der so viel über sich und den Herrn Jesus nachgedacht hat, kann jetzt nicht länger schweigen. Er weist den anderen Mörder zurecht: „Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten verdienen. Dieser aber (und damit meint er Jesus) hat nichts Unrechtes getan.“ Außerdem glaubt er, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Im nächsten Moment wendet er sich mit seinem letzten Wunsch an den Sohn des lebendigen Gottes: „Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst.“ Vor dem römischen Gesetz musste dieser Mörder seine Schuld mit seinem Leben bezahlen, aber wer wird seine Schuld vor Gott begleichen? Das kann nur Jesus. Er weiß, dass das seine letzte Chance ist. Und Jesus Christus antwortet ihm: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“



Damit sichert ihm der Herr Jesus ganz persönlich Vergebung seiner Schuld und ewiges Leben im Himmel zu. Sofort nach ihrem Sterben am Kreuz haben sich dieser Mann und der Herr Jesus im Paradies (Himmel) wieder gesehen. Der gläubig gewordene Mörder ist dort geblieben, aber Jesus Christus ist am dritten Tag nach seiner Kreuzigung noch einmal zurück in dieses Leben gekommen. Er hat den Tod und die Sünde besiegt und hat das Grab verlassen. Er lädt alle Menschen ein, an ihn zu glauben und sich ewiges Leben schenken zu lassen. Du kannst das alles in der Bibel, im Lukas-Evangelium, Kapitel 23 und 24 nachlesen.



Möchtest du nicht auch einmal in den Himmel kommen? Du und ich, wir sind zwar keine Mörder, doch auch wir sind wie alle anderen Menschen vor Gott schuldig, weil wir in unseren Gedanken, durch Worte und Taten gesündigt haben. Der Herr Jesus ist auch deine Chance. Du kannst ihm im Gebet deine Schuld sagen und ihn um Vergebung bitten. Dann macht er dich ganz rein von der Sünde, wie er es in der Bibel versprochen hat. Wenn du den Herrn Jesus in dein Herz einlädst, wirst du wirklich ein ganz neuer, glücklicher Mensch und empfängst ewiges Leben.

Möchtest du noch mehr über den Herrn Jesus wissen? Was er alles getan hat und wie du an ihn glauben kannst? Dann mach mit bei unserem Bibelkurs für Kinder



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Quelle: Sonnenstrahl S0502

Autor: C. N.

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