Kostbare Körnchen


















„Reich mir bitte mal das Salz!“, bittest du vielleicht, wenn du ein gekochtes Ei essen möchtest. „An der Suppe fehlt noch Salz. Ich muss nachwürzen“, stellt Mutter manchmal beim Kochen fest. Jedes Mal ist das Kochsalz gemeint. Für uns ist es selbstverständlich, ständig Salz im Haus zu haben oder es im Supermarkt kaufen zu können. Es kann aus dem Meer gewonnen (ein Liter Meerwasser enthält 27 g Kochsalz), im Salzbergwerk aus der Erde abgebaut oder sogar wie Öl aus Quellen hochgepumpt werden.



Salz kann man vielfältig verwenden. Lange Zeit wurde es im Straßenbau zum Abtauen des Glatteises benutzt. Man braucht Salz zur Herstellung von Speiseeis oder Seife; man kann mit Salz konservieren, also haltbar machen, z. B. Fleisch, aber auch das Heu, das an Tiere verfüttert wird. Salz dient, in Wasser gelöst, als Mundspülmittel. Salz trägt dazu bei, dass unser Körperhaushalt im Gleichgewicht gehalten wird, denn das Blut und die Zellen unseres Körpers benötigen eine bestimmte Menge Salz.



Salz ist also ein kostbarer und vielfältiger Stoff. Aber auch ein bemerkenswerter. Es besteht nämlich aus zwei verschiedenen Atomen, die, jedes für sich eingeatmet und geschluckt, unseren sofortigen Tod zur Folge hätten: ein Salzmolekül setzt sich aus je einem Atom Chlor und Natrium zusammen. Chlor ist ein grünlich-gelbes, stechend riechendes, sehr giftiges Gas. Natrium ist ein äußerst weiches Metall, das sich im Wasser sofort zersetzt und an der Luft augenblicklich oxydiert. In ihrer Verbindung geben beide Atome ihren Eigencharakter auf und werden zu dem unschädlichen, praktischen und notwendigen Kochsalz.



Der Sohn Gottes, Jesus Christus, verglich Christen mit dem Salz, Matthäus 5,13. Gäbe es keine gläubigen Menschen, die für das Gute und für die Gerechtigkeit im Leben einstünden, hätten die grausamen, selbstsüchtigen, gemeinen und gehässigen Menschen die Oberhand. Durch sie würde nur noch das Böse in der Welt regieren. Aber niemand von uns kann aus eigener Kraft „Salz“ sein. Du hast bestimmt an dir selbst festgestellt, wie viel leichter es dir fällt, das Böse zu tun als das Gute. Ist dir schon einmal aufgefallen, wie viele gemeine und verletzende Wörter dir einfallen, wenn du auf jemanden „sauer“ bist? Fallen dir ebenso viele gute und wohltuende Redewendungen ein, um jemandem zu zeigen, wie wertvoll er in deinen Augen ist? Nein? So geht es fast allen. Und dann bist du kein „Salz“. Du kannst es aber werden!



Es muss dabei zu einer engen Verbindung zweier Personen kommen. Jesus Christus und du müssen eins werden, sonst bleibst du so „giftig“ wie Chlor. In dieser Verbindung ist es jedoch etwas anders als in der des Salzes. Jesus Christus gibt nicht Seinen Eigencharakter auf (Er ist vollkommen gut, was sollte Er da ändern?), sondern Er schenkt es dir, dass du das Böse deines Charakters mit Seiner Hilfe in das gute Wesen Jesu Christi umwandeln kannst.



Wie es zu dieser Verbindung kommt? Bitte Jesus Christus im Gebet: „Zieh in mein Herz und Leben ein. Vergib mir bitte alles Böse und räume es aus meinem Leben aus.“ Diese Bitte erfüllt Er dir sehr gern, und du darfst künftig „Salz“ sein.



Quelle: SONNENSTRAHL 619

Autorin: Angelika Seinsche

Grafik: Lena Franke

© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt



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