Bhagavadgita contra Bibel



Der Inder Paul Gupta wurde als Hindu in einer hohen Kaste geboren. Jeden Tag las er laut aus der Bhagavadgita, einem in Indien sehr bekannten religiösen Gedichtband. Er war fasziniert, besonders von dem, was er über den Gott Krishna las.



Doch eines Morgens machte ihn ein Satz aus dem vierten Kapitel der Bhagavadgita sehr betroffen: „Krishna kam, um den Gerechten zu retten und den Sünder zu verdammen.“ Paul Gupta las diese Worte noch einmal - dann schloss er verzweifelt das Buch. Sein Schicksal schien besiegelt. Krishna war der Gütigste von allen Göttern, die er kannte. Er war gekommen, um den Menschen einen Weg zur Rettung zu zeigen. Aber da stand: Krishna verkündigte Verdammnis für den Sünder. Und so viel war Paul Gupta klar: Er war nichts anderes als - ein Sünder. Also gab es für ihn keine Rettung!



Einige Zeit später hörte er einen christlichen Missionar, der davon sprach, dass Jesus in die Welt gekommen sei, um Sünder zu erretten. Das ließ ihn aufhorchen. Er fing an, in der Bibel zu lesen. Seine Überzeugungen begannen zu wanken. Monatelang tobte nun ein Kampf in ihm.



Doch plötzlich kam Gupta beim Lesen der Bibel an den Vers: „Ich werde ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein“ (Hebräer 8,12). Da begriff er auf einmal, dass hier ein Gott redet, der uns liebt! Ein Gott, der vergeben kann, weil Jesus Christus für Sünder gekommen und gestorben ist!



Da sagte Paul Gupta: „Gott, ich danke dir. Jetzt weiß ich, dass dein Sohn für mich am Kreuz gestorben ist.“ Nun war es vorbei mit der Unruhe und Ungewissheit. Stattdessen hatte er jetzt Frieden in seinem Herzen.


Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.

(Hebräer 4,7)


Quelle: Timekeeper 2007

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