Trostlose Aussichten! Muss das sein?



Täglich sehen wir unsagbares Leid, Verzweiflung und Tränen, die durch Unterdrückungen und Ausbeutung verursacht werden. Hatten uns denn nicht die großen Philosophen und Denker den Anbruch des Paradieses versprochen? „Ohne Gott und Sonnenschein fahren wir die Ernte ein“, so wurde in der „DDR“ lauthals gesungen. Nun ist alles anders geworden. Mit der Loslösung von Gott ist an vielen Orten das große Heulen ausgebrochen. Martin Graf schreibt in der Zeitschrift „Lenz“: „Wenn Menschen gottlos werden, sind Regierungen ratlos, Konferenzen endlos, Politiker charakterlos, Besprechungen ergebnislos, Schulden zahllos, Aufklärung hirnlos, Lügen grenzenlos, Kirchen kraftlos, Sitten zügellos, Mode schamlos, Verbrechen schrankenlos, Völker friedlos und die Aussichten trostlos.“



Gibt es keinen Tröster? Einen, der aus der Sackgasse heraushelfen könnte? Gott, der die Macht und Gewalt hat, das Geschick zu wenden, sieht mit Schmerz, wie sein Geschöpf am eigenen Hochmut und Dickkopf zerbricht. Er bietet seine Hilfe an: „Wendet euch zu mir, dann werde ich mich zu euch wenden!“ Doch es fällt uns schwer, unsere Hilflosigkeit einzugestehen. Die Menschen haben sich von Gott gelöst und gewähren ihm keinen Raum. Sie lieben es, ihre eigenen Lebensregeln umzusetzen, obwohl sie den Geboten Gottes entgegenstehen. Also müssen sie die Suppe auslöffeln, die sie sich eingebrockt haben. Gott ist nicht der Verursacher dieses Elends.



Doch es gibt Hoffnung: Sinnesänderung ist unsere große Chance. Abkehr vom gottlosen Treiben und Hinwendung zu Gott. Jesus will der Herr unseres Lebens werden. Er wird die trösten, die sich ihm anvertrauen und die Last ihrer Schuld bei ihm ablegen.


Und ich wandte mich und sah all die Unterdrückungen, die unter der Sonne geschehen. Und siehe, da waren Tränen der Unterdrückten, und sie hatten keinen Tröster.

(Prediger 4,1)


Quelle: 2007 - Leben ist mehr

© CLV, Postfach 110135, 33661 Bielefeld

Link: www.clv.de

 Dieses ist eine Seite aus www.mannabrot.de