Crash in Kathmandu



Im September 1992 stürzte ein pakistanischer Airbus beim Anflug auf die nepalesische Hauptstadt Kathmandu ab. 166 Personen kamen ums Leben.



Ein Flugzeug aus Frankfurt, aus dem 13 Reisende in diesen Airbus umsteigen wollten, hatte Verspätung und traf auf dem Flughafen erst vier Stunden nach dem Zeitpunkt ein, zu dem der Airbus verunglückt war.



Ein 20-jähriger Student sagte danach: „Wir haben den verspäteten Flug verflucht, denn er bedeutete für uns zwei vergeudete Tage. Ich habe nie an das Schicksal geglaubt, aber es hat uns das Leben gerettet.“ Ein Japaner hatte sogar schon in dem Airbus gesessen. Er musste die Maschine wieder verlassen, weil seine Papiere nicht in Ordnung waren.



Schicksal? - Irgendjemand muss das „Schick-sal“ doch schicken, oder? Tatsächlich: Die Fäden unseres Lebens liegen in Gottes Hand. Er ist der Schöpfer und hat uns das Leben geschenkt. Er lenkt dieses Leben auch, ob wir das nun merken oder nicht, ob wir es wahr haben wollen oder nicht.



Einerseits ist das tröstlich: Wir sind nicht blind irgendeiner anonymen Macht ausgeliefert. Gott ist Liebe, und er will unser Bestes. Andererseits: Er erwartet, dass wir auf ihn hören, auf ihn horchen, ihm ge-horchen. Er hat das Recht, über unser Leben zu bestimmen und es zu leiten.



Wie oft hat er dich wohl schon bewahrt - vielleicht, ohne dass du es bemerkt hast? Das hat er getan, weil er dich auf sich aufmerksam machen möchte, damit du dein ganzes Leben und deine Zukunft ihm anvertraust!


Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr.

(Jesaja 55,8)


Quelle: Timekeeper 2007

© Christliche Schriftenverbreitung, Postfach 10 01 53, 42490 Hückeswagen

Link: www.csv-verlag.de




 Dieses ist eine Seite aus www.mannabrot.de