Aus dem Leben gerissen!
















Zweiter Schultag nach den Ferien. Nachmittags. Martin berichtet: „Schnell hatten wir auf der Karte ein Ziel festgelegt. Zirka 50 Minuten Fahrzeit mit dem Fahrrad. Tolles Wetter. Großartig, dass wir auch noch einen Platz fanden, wo wir kostenlos Minigolf spielen konnten. Die Rückfahrt ließen wir ganz gemütlich angehen.



Doch dann geschah es: Vor uns ein grünes Auto. Es steuerte direkt auf uns zu. Wollte uns überholen. Dann plötzlich Reifenquietschen und Krachen. Ich bremste voll. Warf mein Fahrrad hin und rannte zurück. Doch zu spät! Vor mir lag mein Cousin Matthias in einer Blutlache. Ich fühlte den Puls – nichts – kein Atem – tot?!“



Der große Schock! Die Eltern berichten: „17.30 Uhr. Es klingelte. Ein Polizist stand vor der Tür. Er teilte uns mit, dass unser Sohn tödlich verunglückt ist. Wir können es nicht fassen. Stehen unter Schock. Fahrt zur Unfallstelle. Furchtbares Schicksal!? Wir fanden keinen Schlaf in dieser Nacht. Ein Sturm brach in uns los. Wir fanden im Gebet Ruhe und inneren Frieden durch unseren Herrn Jesus Christus, an den wir glauben.“



Wunderbarer Trost! Einen Tag später. Trotz allem Schmerz wurde es ganz still in uns. Das war der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt. Den kann kein Mensch geben, den schenkt allein nur Jesus, unser Herr. Natürlich kamen später immer wieder Stunden mit Schmerz und Tränen. Aber Jesus war immer da. Er kann trösten. Unser allergrößter Trost ist, dass Matthias bei Christus sein darf. Im Himmel. Wir werden ihn wiedersehen!



Das Wichtigste im Leben! Unser Matthias war ein Junge wie alle anderen auch. Er war begeistert von Sport und vielen anderen Dingen. Doch er liebte seinen Herrn Jesus über alles. Er empfand es nicht als Strapaze, am Sonntag zwei Stunden im Gottesdienst zu sitzen. Auch die Bibel war ihm wichtig. Er las viel darin. Er erkannte, dass es auch für ihn nur einen Weg der Rettung gibt. So kam der Tag, an dem er sein Leben bewusst Jesus Christus übergab und von ihm das Geschenk der Vergebung der Sünden und ewiges Leben bekam. Ja, der Herr Jesus war für ihn das Wichtigste im Leben. In seinem Zimmer hing ein Poster mit einem Spruch: „Glücklich, wer sich nicht fürchtet vor der Ernte seines Lebens.“



Ob Jung oder Alt: Wir alle können plötzlich sterben. Was aber, wenn Sie dann unerrettet vor Gott, Ihrem Richter stehen? Vollziehen Sie deshalb die Wende zur ewigen Rettung. Weil Jesus Christus, der Sohn Gottes, am Kreuz für alle Ihre Sünden gestorben ist und sie gesühnt hat, kann er Sie begnadigen. Aus seiner Hand empfangen Sie Vergebung und ewiges Leben. Es geschieht in dem Augenblick, in dem Sie Buße tun, d. h. tiefe Reue über Ihr bisheriges Leben ohne Gott empfinden und den Herrn Jesus um Vergebung bitten. Seine rettende Hand ist auch Ihnen entgegengestreckt. Sie dürfen sich darauf verlassen, was er verspricht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ Johannes 6,37. „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist“ Johannes 11,25.



Aus dem Leben gerissen? Aber nur aus dem irdischen Leben. Für Matthias war der Tod das Hinübergehen in die ewige, himmlische Herrlichkeit, zu Gott. Das gilt für alle, die an Jesus Christus glauben. Haben Sie darum Mut, jetzt Ihre längst fällige Entscheidung für Jesus zu treffen! Mit ihm entscheiden Sie sich für das ewige Leben!



Quelle: Blitzlicht 08/08

Autor: Manfred Paul

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