Ein Leben für Afrika



Am 19. März 1813 wurde in Schottland einer der größten Entdecker geboren, mit dem sich nur wenige Forschungsreisende messen können: David Livingstone (1813-1873). Als Erster durchquerte er Afrika von West nach Ost und erforschte intensiv Ostafrika, so z. B. das Fluss-System des Sambesi; er entdeckte die Victoria-Fälle, den Njassasee und die Quellflüsse des Kongo.



Dabei war er eigentlich Missionar, denn der aus ärmlichsten Verhältnissen Stammende, der als Kind in der Fabrik arbeiten musste, war dennoch Arzt geworden, um den Menschen in Afrika geistlich und leiblich helfen zu können. Daher vergaß er bei allem geografischen Forscherdrang nie, die Botschaft Christi weiterzugeben. Seine gütige, liebevoll hilfsbereite Art machte ihn zum hochverehrten Vater vieler Menschen in Afrika, in dem er sich stets als Gast verstand, denn Kolonialismus lag ihm völlig fern. Er litt sehr darunter, die Grausamkeiten des durch die Araber betriebenen Sklavenhandels erleben zu müssen, und machte die Öffentlichkeit auf diese „offene Wunde der Welt“ aufmerksam. Als er, durch Strapazen und Krankheiten völlig erschöpft, am 1. Mai 1873 am Bangweolo-See gestorben war, begruben seine anhänglichen schwarzen Begleiter sein Herz, das Afrika gehörte, in afrikanischem Boden, trugen aber den einbalsamierten Leichnam Tausende Kilometer weit zur Küste. Großbritannien gab seinem großen Sohn sein Grab in der Westminster Abbey. Die Aufschrift auf seiner Grabplatte schließt mit dem Text



Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.

(Johannes 10,16),



weil dieser Mann nie vergessen hatte, dass er ein aus Liebe dienender Botschafter Jesu Christi war und sich daher dem Anliegen Jesu verpflichtet sah, alle Völker dieser Erde mit der Botschaft der Liebe Gottes zu erreichen.





Quelle: 2013 - Leben ist mehr

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