Wer seinen

Feigenbaum bewahrt

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Seit vielen Jahren stehen in meinem Garten zwei Feigenbäume. Einer der Feigenbäume hatte im letzten Jahr viele Früchte, die aber wegen der Hitze und Trockenheit am Baum vertrocknet sind. In diesem Jahr hat der Feigenbaum noch mehr Früchte. Bevor der Baum Blätter hatte, waren bereits die kleinen Früchte zu sehen. Seit dem bewässere ich den Feigenbaum täglich und die Früchte wachsen zusehends. Feigenbäume gehören nicht nach Norddeutschland und so bin ich besonders neugierig, ob sich Sprüche 27,18a auch für diese Region bewahrheitet: „Wer seinen Feigenbaum bewahrt, der isst Früchte davon; und wer seinen Herrn bewahrt, wird geehrt.“ Hierzulande stimmt Sprüche 27,18a auf jeden Fall, wenn statt Feigenbaum ein einheimischen Obstbaum genannt wird, z. B. Apfelbaum.



Der zweite Teil von Sprüche 27,18 gilt weltweit, also auch in Norddeutschland: „Wer seinen Herrn bewahrt, wird geehrt.“ Den Herrn bewahren bedeutet für mich, dem Herrn vertrauen. Mit Gewissheit glauben, dass alles, was er uns offenbart der Wahrheit entspricht. „Wer Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner, denn er glaubt nicht dem Zeugnis, das Gott zeugt von seinem Sohn“ (1. Johannes 5,10). Von lebenswichtiger Bedeutung ist es, an den Herrn Jesus zu glauben, denn Jesus ist das Leben (Johannes 11,25). Jesus Christus ist es, der da kommt mit Wasser und Blut (1. Johannes 5,6). Wasser hat die Bedeutung von Leben und Blut von Errettung. Jesus ist auf die Welt gekommen und bringt den Menschen Leben und Errettung. Hierbei geht es um mehr als das irdische Leben. „Gott hat uns das ewige Leben gegeben, und solches Leben ist in seinem Sohn“ (1. Johannes 5,11).



Jeder kann das ewige Leben haben; aber nicht alle werden es nehmen! Es ist eine Entscheidung, die jeder Einzelne für sich treffen darf. „[...] wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst“ (Offenbarung 22,17). „Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben, wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht“ (1. Johannes 5,12). „Wer an Jesus glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe“ (Johannes 11,25).



Und von welcher Ehre ist hier die Rede? In Johannes 12,43 werden zwei Arten der Ehre genannt: „Denn sie hatten lieber die Ehre bei den Menschen als die Ehre bei Gott.“ Der Psalmist hat eine klare Antwort: „Bei Gott ist [...] meine Ehre [...], meine Zuversicht ist auf Gott“ (Psalm 62,8).





Autor: Ron d. S., Juni 2015







Wer seinen Feigenbaum bewahrt

1:22 Minuten



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